Hunde - Vermisste/Gefundene Tiere Darmstadt und Umland e.V.

Vermisste/Gefundene Tiere Darmstadt und Umland e.V.
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Hunde

Tiersicherung
2014 wurde von uns die erste Hundefalle gebaut. Sie hat gut funktioniert,
war aber weit weg von dem was wir heute verwenden.
Die Teleskopfalle war die erste komplett durchgeplante Hundefalle.
Sie wurde 2017 fertig und mit ihr begann die Hundesicherung.
Zunächst informierten wir uns in einem Seminar bei einem Berufstiersicherer über die Grundlagen.
Bei der Jägerschaft wurde der Fangjagdlehrgang (Fallenschein) gemacht.

Mit jeder Sicherung wurde dazu gelernt. Über 100 Einsätze wurden seit her bereits gefahren.

Wir verfolgen heute unser eigenes Konzept, das am Hund orientiert ist.
Hierbei gelten folgende Grundsätze:

  • Der Hund soll kein Fallentrauma erleiden.
  • Er soll so wenig wie möglich Scheu vor der Falle haben, damit er schnell gesichert werden kann.
  • Fehlfänge sind 100% ausgeschlossen. Nur der gesuchte Hund wird gesichert.
  • Die Falle muss flott aufgebaut werden können und überall funktionieren.

In der Regel werden wir auf Empfehlung tätig. Die ersten 3 Tage sind allerdings wichtig in der Hundesicherung. So kann es vorkommen, dass wir unsere Hilfe auch anbieten.

Ist der Hund entlaufen, entsteht eine Ausnahmesituation.
Mit unseren Erfahrungswerten können wir gut auf die Situation reagieren und Maßnahmen ergreifen, die zielführend sind, den Hund wieder gesund nach Hause zu bringen.

Schlußendlich ist aber immer der Hund, derjenige, der die Maßnahme vorgibt.
Auch kann eine Verhaltensänderung des Hundes eine andere Maßnahme in den Vordergrund bringen.
Seminar
Fallenschein
Falle 2014
Teleskopfalle 2017
eFalle
Türfalle
Segmentfalle
Der Hund ist in Deutschland draußen in Gefahr durch Straßen und Schienen und durch Wildschweine. Der Hund darf geschossen werden, wenn er wildert.
Er kann draußen keine nötigen Medikamente bekommen. Er ist auf sich gestellt und hat möglicherweise große Angst vor der Situation.

Ein Hund reduziert seine Aufmerkasmkeit daher auf das für ihn Nötigste.

  • sicherer Schlafplatz
  • Wasser
  • Futter

Er verwildert nicht draußen und es gibt auch keinen festgesteckten Zeitrahmen, ab wann er sich fokusiert.
Entläuft er durch einen Schreckreiz, kann Panik unmittelbar nach dem Entlaufen ausbrechen.

In der Regel versucht der Hund an dem Ort zu bleiben, den er bereits kennt.
Ist er frisch angekommen, ist der Entlaufort das einzige was er kennt.
Er wird sich von dort aus weiter orientieren und vornehmich nach Futter und Wasser suchen.
Mit wachsendem Hunger und dem Gefühl verloren zu sein, tritt meist eine Veränderung nach ca. 3 Tagen auf.
Die Umgebungssituation in der der Hund sich befindet ändert sich nicht und Panik kann wachsen.

Durch Einfangversuche, die der Durchschnittsbürger unternimmt, wenn er nicht darauf hingewiesen wird, das es sich um einen ängstlichen Hund handelt, kann der Hund den Ort verlassen. Ebenfalls können andere Situationen dazu führen, dass der Hund sich entscheidet, dass ein anderer Ort möglicherweise besser für ihn geeignet ist und ihm weniger Angst macht oder mehr Ressorcen bietet.

Der Hund verwildert aber nicht. Die meisten Hunde sind nach der Sicherung sehr müde und dann deutlich anhänglicher.
Hunde sind individuell. Ebenso die Entlaufsituation. Bei Hunden, die gar keine Bindung haben, sollte man sich sofort Hilfe holen. Nachfolgend einige Maßnahmen, die erfolgreich sein können. Hier ist viel Text, der am besten von Jemandem gelesen wird, der wenig emotional beteiligt ist und die Information versteht und weitergibt, während dieser Ausnahmesituation.
Nicht nachrennen, ruhig warten
(min. 4-5 Stunden)
Hunde kehren oft zum Entlaufort zurück.
Wenn sie sich beruhigt haben, können sie ihrer eigenen Spur folgen (wetterabhängig).
Wenn die Gegend für den Hund unbekannt ist, ist der Entlaufort der einzige Anhaltspunkt.
Bei vertrauter Gegend, kann der Hund auch zurück nach Hause finden oder sich entlang Gassiwegen orientieren.
Hunden nicht die Wege versperren. Sie laufen eher durch ein offenes Tor oder eine Tür als unter einem Zaun durch zu krabbeln oder eine Tür aufstoßen zu müssen.
Die Möglichkeit, dass der Hund durch „offene“ Türen gehen kann, sollte hier gegeben sein.
Vertraute Geräusche und Gerüche von vertrauten Personen können beim anlocken helfen, das ist allerdings abhängig vom Entlaufgrund.
So lange es geht vor Ort warten.
Taucht der Hund nicht auf, vertrauten Geruchsträger auslegen (T-Shirt, Decke, ...) und Futterstelle einrichten. Wasser nicht vergessen.
Futterstelle einrichten
ggf. Hund anlocken
Grillhähnchenfleisch und Haut (ohne Knochen),
Fleischwurst, körniger Frischkäse, Leberkäse, Cheeseburger, Pansen, Limburger, Gauda, Wiener, Frolic, grundsätzlich Lieblingsleckerlie vom Hund und gewohntes Futter.
Eine raschelnde Tüte macht den Hund ggf. neugierig, wenn er es bereits positiv verknüpft hat. Futter nicht nach dem Hund werfen, besser ablegen und sich ca. 10-15m entfernen, den Hund zum Futter gehen und fressen lassen.
Prozedur wiederholen und dabei die Distanz verkürzen. Am Ende Futter am ausgestreckten Arm geben, Handfläche nach oben, in der Hocke.
Hunde sind immer schneller als der Mensch. Ohne Halsband oder Geschirr ihn greifen zu wollen ist unmöglich. Dies erhöht am Ende die Scheu. Erst wenn man sich 100% sicher ist, das der Hund so nahe ist, das man ihn problemlos streicheln kann, kann man versuchen ihn an Geschirr oder Halsband zu greifen. Achtung er kann sich wehren dabei und ggf. auch beißen.
Vertraute Person oder vertrauten Hund holen
Gruchsträger platzieren
Vertraute Personen oder andere vertraute Hunde (Spielkammeraden, Zweithund) können den Ausreißer anlocken.
Bitte auch zeitnah an eine eventuelle Pflegestelle denken, wo der Hund vorher war, wenn noch keine Bindung besteht.
Hier kann wertvolle Zeit verstreichen, weil man sich vielleicht nicht traut, die Nachricht vom Entlaufen zu überbringen.
Die ersten drei Tage sind besonders wichtig. Hier Orientiert sich der Hund und hält an dem einzigen fest was er kennt.
Einfangversuche, Bedrängnis, Futter oder Wassermangel können ihn weitertreiben.

Ein Geruchsträger kann ein von der vertrauten Person getragenes T-Shirt sein oder eine Decke, ein Körbchen, ein Spielzeug vom Hund.
Resultiert eine negative Besetzung der vertrauten Person aus dem Entlaufgrund, vermeidet man die Erinnerung an die Person.
Gegenstände können die Erinnerung wachrufen und den Hund aus seiner Angst holen.

Knien oder sitzen und den Hund kommen lassen. Nie mit dem Oberkörper über den Hund beugen und immer mit der Hand von unten nähern.
Kommt der Hund nicht näher, nie direkt auf ihn zu gehen sondern immer im Bogen von der Seite nähern (eher Hinterteil ansteuern statt den Kopf).
Flüchtet er, nicht hinterher laufen. Immer den Hund genau beobachten und überlegen, ob durch die Annäherung der Hund in eine Gefahr (Autobahn, Straße, Bahngleis) geraten könnte.
Wichtig: Hunde ohne Halsband oder Geschirr kann man nicht festhalten!
Einfangversuche hier immer nur durch locken in abgeschlossene Bereiche (Hof mit Tor, Grarten mit höherem Zaun,..).
Wird sich auf den Hund gestürzt, kann er in Panik beißen. Es wird auch schmerzhaft für ihn, im Fell festgehalten zu werden. Lockt man ihn mit Futter an und stürzt sich auf ihn, reduziert sich das Vertrauen massiv und jede weitere Begegnung, auch mit anderen Menschen, wird ihn primär flüchten lassen.

In der Dunkelheit anlocken
Dunkelheit hat auf manche Hunde eine Wirkung. Es ist nachts meist auch ruhiger als tagsüber. Vertraute Geräusche sind weiter zu hören, der Hund kann sich besser darauf konzentrieren und sich „erinnern“.
Die Dunkelheit kann dem Hund Angst machen und er schließt sich schneller wieder Vertrautem an.
In der Dunkelheit sind weniger Menschen unterwegs und so kann sich die potentielle Bedrohung für den Hund reduzieren.
Den Hund nicht mit der Taschenlampe blenden.
Die ruhigste Zeit ist zwischen 1:00 Uhr und 3:00 Uhr nachts.
Hier sind dann viele scheue Hunde unterwegs.
Polizei, Registrierungsdienst (z.B. Findefix, Tasso), Tierheime, Tierärzte, Tierkliniken, Fundbüro  
und Haftpflichtversicherung informieren.


Selbst Erreichbar sein.
Bundespolizei ist zuständig für Gleistrassen, Autobahnpolizei für die Autobahn, Schichtwechsel bei der Polizei ist meist um 18:00 Uhr. Ggf. davor und danach anrufen und immer mal nachfragen.

Passiert ein Unfall, kommt die Haftpflichtversicherung für Schäden auf. Hier sollte die Versicherung informiert sein, dass der Hund entlaufen ist. Bei hohen Schadenssummen kann versucht werden, dass man Gründe findet, nicht dafür aufzukommen.

Es sollte eine Telefonnummer angegeben werden, wo der Halter bei einer Sichtung sofort erreichbar ist.
Möchte man seine eigene Handynummer nicht veröffentlichen, kann eine Prepaidkarte im nächsten Discounter besorgt werden (3€, in 20 Minuten konfiguriert und meist nach 2 Stunden einsetzbar).

Mehrere Duftspuren aus verschiedenen Richtungen zur Futterstelle legen.

Hundenassfutter, Katzennassfutter, Frolic , alles mit vielen Lockstoffen und Leberwurst mit 1-2l heißem Wasser übergießen und pürieren.
Die Essenz in großen Eimer geben und mit Wasser auffüllen, mischen und in 1,5l Kunststoffflaschen (Einweg) abfüllen.
Rinder oder Geflügel-Bouillon geht auch.
In einen Schraubdeckel ein 4mm Loch (kleiner verstopft) mit Bohrer oder heißem Nagel bohren. Durch drücken der nach unten gerichteten Flasche wird so die richtige Menge an Flüssigkeit verspritzt.  Ein Hund riecht sehr gut und eine 1,5l Flasche reicht grob für 1 km Duftspur.
Eine Duftspur verteilt die vertraute Person am besten zu Fuß. Auch ein Fahrrad ist für größere Distanzen praktikabel. Die längere Duftspur sollte mit kleinen Erfolgshäppchen aufgepeppt werden (Leberwurstkugeln, Löffel Katzenfutter, Frolic, Stück Wiener, Stück Fleischwurst,..).
Man sagt, dass die Hundenase das Alter der Spur erkennen kann. Demnach beginnt man die Spur von dem entfernten Ort und zieht sie zum Ziel (Falle/ Futterstelle).

Flyer und ggf. kleine Visitenkarten drucken und verteilen.

Bild vom Hund und Fellfarbe und knappe Beschreibung von besonderen Merkmalen (weißes Ohr, Brustfleck, helle Pfoten, kurzes oder langes Fell, Stehohren, Stummelschwanz, Halsband, Geschirr, Leine..).
Der Hinweis „Ängstlicher Hund! Bitte keine Einfangversuche, nur Sichtungen melden“ besonders bei ängstlichen Hunden ist sehr wichtig.
Flyer an Orte hängen, wo andere Gassigänger sind, sowie viele Menschen: Supermärkte, Getränkemärkte, Bäcker, Zeitungsladen, Apotheken und reichlich in der direkten Umgebung des Entlaufortes (Abzweigungen, Parkplätze).
Ein Hund läuft bequem 9km in einer Stunde, daher auch Orte in mittlerer Entfernung in Betracht ziehen.
Bei einem ortstreuen Hund können zu viele Flyer eine ungewünschte Aufmerksamkeit hervorrufen. Flyer können zum Wetterschutz in Klarsichthüllen gesteckt werden (Öffnung nach unten). Laserdrucker drucken wasserfest. Flyer können gut mit Panzerband befestigt werden. Keine Nägel oder Zwecken zur Befestigung in Bäume drücken. Flyer werden oft abgerissen und es ist nicht überall erlaubt.
Visitenkarten und kleine Zettel können die wesentlichen Infos enthalten und an Passanten vor Ort ausgegeben werden.
Zu viele Flyer stören Mitmenschen, zu wenig sind ineffektiv.
Man kann versuchen sich in einen anderen Menschen hinein zu versetzen. Steigt dieser aus seinem Auto aus, dann sollte er einen Flyer sehen. Geht er spazieren und sieht den Hund wird er sich erinnern, aber vermutlich nicht die Telefonnummer parat haben. Kommt er auf seinem Weg an einen weiteren Flyer wird er zeitnah anrufen. Flyer so platzieren, dass nicht mehr als 15 Gehminuten dazwischen liegen. Immer an Kreuzungen und Weggabelungen Flyer platzieren.

Eine Sichtungskarte einrichten
Mit GoogleMaps kann dies sehr gut erledigt werden.
Hier Sichtungspunkte mit Uhrzeit, Laufrichtung und Kontaktdaten des Sichters eintragen.
Auf der Karte entsteht eine Übersicht, da Sichtungen nicht immer zeitnah gemeldet werden.

Auch geflyerte Straßen markieren, da die Flyer auch wieder abgehängt werden müssen wenn der Hund zurück ist.

Die Karte gibt Aufschluss über die Bewegung und hilft vorauszusehen, wo der Hund hin gehen oder sein könnte.

Suchmeldung in Facebook
Menschen müssen bei einem ängstlichen Hund informiert werden, dass sie sich ihm nicht nähern dürfen.
Ist der Aufenthaltsort ungewiss, macht ein Aufruf in sozialen Medien immer Sinn (Suchgruppen und Ortsgruppen).
Allein deshalb, um die Menschen zu informieren den Hund in Ruhe zu lassen. Der normale Spaziergänger wird versuchen den Hund anzusprechen oder einzufangen.
Wird der Mensch als Bedrohung wahr genommen, können weite Strecken vom Hund zurückgelegt werden und die Gefährdung nimmt zu.
Ständige Neuorientierung versetzt den Hund zusätzlich in Angst, da seine Grundversorgung nicht gesichert ist.
Sichtungen nur an Kontaktdaten (Telefonnummer) weiterleiten. Eine Veröffentlichung der Sichtung verhindern/löschen, denn das kann bei manchem den Sonntagsspaziergang (Such-Tourismus) interessanter machen.
Darauf hinweisen, dass die beste Hilfe ist, mit dem Handy Bilder oder Videos vom Hund zu machen, Uhrzeit und Richtung von wo er kam und wohin er ging.

Hunde bleiben meistens die ersten Tage in der Nähe des Entlaufortes um sich zu orientieren.
Sie sind Energiesparer und werden nicht grundlos viele Kilometer laufen.
Sie suchen nach Wasser, Futter und einem sicheren Schlafplatz.
Darüber hinaus wirken andere Dinge möglicherweise als Bedrohung.
Jede sinnvolle Idee ist gut und kann versucht werden. Nur nichts tun ist Falsch.
Allerdings ist sofort abzubrechen, wenn der Hund nichts annimmt oder mit Flucht reagiert.
Der Ruheplatz ist tabu.
Hier wird kein Futter ausgelegt.
Wird Futter dort hin gebracht, wird der Hund möglicherweise gestört und gibt den Platz auf.
Die Folge : Suche nach einem neuen Ruheplatz und erneute Bewegung

externe Hilfe – was können Andere tun?
Hunde sind individuell. Ebenso die Entlaufsituation. Bei Hunden, die gar keine oder nur wenig Bindung haben, sollte man sich sofort Hilfe holen.

Externe Beratung
Eine gute Beratung sammelt zunächst so viele Informationen über die Entlaufsituation, den Charakter des Hundes und seine Herkunft.
Die Entlaufsituation bestimmt die aktive Beteiligung der Halter. Verbindet der Hund ein prägendes, negatives Erlebnis mit dem Halter, was zum Entlaufen geführt hat, dann ist dessen Tätigkeit eher eine Nebenrolle bei der Sicherung.
Ist der Hund von zuhause entlaufen, mit dem Auto zum Gassi gefahren usw. bestimmen die Vorgehensweise.
Der Charakter gibt eine Richtung vor, die Maßnahmen zur Sicherung vorwählen.
Die Herkunft spielt eine Rolle um Bezugspersonen ausfindig zu machen und ebenfalls Maßnahmen zur Sicherung auszuwählen.
Bezugspersonen und freundlich gesinnte Hunde sind eine Option.
Beratung erfolgt meist telefonisch und kostenlos.
Ist eine Telefonnummer auf dem Suchflyer angegeben, wird dies nicht selten genutzt um aktiv Hilfe anzubieten. Hier ist trotz der Ausnahmesituation nicht jede Hilfe auch wirklich Hilfe.
Eine Begründung der geplanten Maßnahmen sollte immer möglich sein. Verlassen Sie sich auf ihr Bauchgefühl. Auch nach echten Referenzen zu fragen kann nützlich sein, ebenso Im Internet recherchieren und Angaben überprüfen. Auch Freunde und Bekannte fragen, die in ähnlicher Situation waren, kann hilfreich sein.

Eine Lebendfalle aufstellen lassen
Der Hund sollte so wenig wie möglich Scheu vor der Falle haben.
Je geringer die Scheu, um so höher ist die Chance, den Hund schnell zu sichern.
Bitte Hilfe holen, die auch Hilfe ist. Man kann auch beim Aufstellen der Falle Fehler machen, die die Scheu des Hundes eher verstärken als mindern.
Die Falle muss auf jeden Fall groß genug sein. Wenigstens 1,5x so hoch, wie der Hund und lang genug, um Verletzungen durch die Klappe auszuschießen.
Optimaler weise breit genug, dass der Hund einer Bedrohung ausweichen kann, die vor der Tür steht sowie ferngesteuert aktivierbar, um Fehlfänge, die den Hund erschrecken, auszuschließen.

Der Jagdpächter oder Ordnungsamt sind zu informieren, wenn  die Falle nicht auf Privatgrund im Wohngebiet stehen soll.
Keine grüne Plastikfolie, die im Wind flattert als Tarnung verwenden. Die Falle nicht mitten auf einen Platz stellen, sondern in die Umgebung integrieren. Decken in der Falle werden nass (Morgentau/ Regen) und sind ungeeignet.
Eine gute Betreuung ist wichtig und hilfreich. Es sollte in weniger als 20 Minuten Jemand beim Hund an der Falle sein. Auch muss geklärt sein, wie der Hund aus der Falle wieder heraus kommt.

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